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FOTO-DUFFY
                                                professionelle Objekt-Darstellung

AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen


von Foto-Duffy

Christoph Duffy
Franz-Liszt-Str. 8
40593 Düsseldorf


Stand: 01.10.2012
(hiermit wird die vorherige AGB, für Verträge die ab dem 01.10.2012 abgeschloßen wurden/werden, ungültig)

§ 1 Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Vertragsschluss:
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB genannt) gelten für alle Aufträge
bzw. Verträge zwischen Foto-Duffy - Christoph Duffy (nachfolgend Auftragnehmer bzw. AN
genannt) und dem Kunden (nachfolgend Auftraggeber bzw. AG genannt). Sie gelten als vereinbart ab
Vertragsabschluss.
(2) Ein Vertrag kommt durch schriftlichen oder (fern-)mündlichen Auftrag des AG auf der Grundlage eines
schriftlichen Angebotes des AN zustande. Bei Auftragserteilung ohne vorheriges Angebot kommt ein Vertrag
dann zustande, wenn der AN den Auftrag schriftlich oder (fern-)mündlich bestätigt und der AG dies schriftlich
oder (fern-)mündlich annimmt.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des AG erkennt der AN nicht an, es sei denn, er hätte ausdrücklich
schriftlich ihrer Geltung zugestimmt.
§ 2 Angebote, Preise:
(1) Allgemeine Preisangaben und Angebote des AN in Prospekten, Anzeigen, Internet u.ä. sind freibleibend und
unverbindlich.
(2) Der AN hält sich an die in seinem Auftragsangebot bzw. –bestätigung gegenüber dem AG genannten Preise
30 Tage ab deren Datum gebunden, wenn nichts anderes schriftlich vereinbart wird.
(3) Die Preise verstehen sich für die Lieferung ab Geschäftssitz Düsseldorf nebst sonstiger in Auftragsangebot
bzw. –bestätigung näher bezeichneter Kosten. Fahrtkosten werden pro Entfernungskilometer berechnet. Werden
ein fix vereinbarter Aufnahmetermin durch den AG vor Ort abgesagt, trägt dieser die Fahrtkosten sowie die
Stundensätze des Aufnahmeteams.
§ 3 Auftragsausführung, Rechte und Pflichten:
(1) Der AN ist berechtigt, die Aufträge ganz oder teilweise durch Dritte ausführen zu lassen.
(2) Der AG hat genaue Angaben zur Adresse und Lage des aufzunehmenden Objektes zu machen. Fehlfahrten
aufgrund fehlerhafter Angaben gehen zu seinen Lasten und auf seine Kosten.
(3) Hat der AG für die Durchführung des Auftrags weitere Angaben zu machen, insbesondere Daten zu liefern,
trägt er die Verantwortung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Den AN trifft insoweit keine Prüfungspflicht.
§ 4 Liefer- und Leistungszeit, Verzug, Gefahrenübergang:
(1) Die Vereinbarung von Leistungs- und Lieferterminen bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
(2) Die Einhaltung der Leistungs- und Lieferpflicht des AN setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung
der Verpflichtungen des AG (z.B. im Sinne von § 3 Absatz (2)) voraus.
(3) Leistungs- und Lieferverzug aus höherer Gewalt oder Ereignissen, die dem AN die termingerechte Leistung
bzw. Lieferung nicht nur vorübergehend wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z.B. schlechte Witterung
für Außenaufnahmen, Streiks, behördliche Anordnungen) hat er nicht zu vertreten. Sie berechtigen den AN, die
Leistung bzw. Lieferung um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben, und den AG, entsprechend den
gesetzlichen Bestimmungen vom Vertrag zurückzutreten, nachdem er zuvor dem AN erfolglos eine Nachfrist
von 14 Tagen gesetzt hat. Sind vereinbarte Fixtermine aus diesen Gründen nicht einhaltbar und können auch
nicht nachgeholt werden (z.B. Veranstaltungstermine), können beide Vertragspartner sofort vom Vertrag
zurücktreten.
(4) Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des AN, Düsseldorf.
(5) Der AN liefert soweit möglich online. Ansonsten erfolgt die Lieferung per Post oder per Übergabe an die mit
dem Transport beauftragte Person/Firma oder an den AG (bei Selbstabholung).
(6) Die Gefahr der zufälligen Verschlechterung oder des zufälligen Untergangs geht auf den AG über, sobald die
Ware zwecks Versendung die Geschäftsräume des AN verlassen hat oder an die mit dem Transport beauftragte
Person oder den AG selbst übergeben worden ist.
§ 5 Zahlungsbedingungen, Annahmeverzug:
(1) Die Rechnungsstellung erfolgt mit Lieferung der beauftragten Leistungen. Der AN kann eine angemessene
Vorauszahlung verlangen.
(2) Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, ist die Rechnung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang
fällig und ohne Abzug zahlbar.
(3) Der AG ist zur Minderung nur berechtigt, wenn die von ihm geltend gemachten Mängelansprüche unstrittig
oder rechtskräftig festgestellt sind. Dasselbe gilt bei Aufrechnung oder Ausübung des Zurückbehaltungsrechts,
wenn die Gegenansprüche nicht aus demselben Vertragsverhältnis resultieren.
(4) Nimmt der AG die beauftragte Lieferung/Leistung nicht ab, kann der AN wahlweise auf Abnahme bestehen
oder
50 % des Auftragswertes, jedoch mindestens € 100.- als Schadensersatz verlangen. Der Nachweis, dass ein
geringerer Schaden entstanden ist, obliegt dem AG.
§ 6 Gewährleistung:
(1) Der AG hat die zur Korrektur übermittelten Vor- und Zwischenlieferungen hinsichtlich Bild und Text zu
überprüfen. Mit der Freigabeerklärung zur Weiterbearbeitung bzw. Fertigstellung ist die von ihm getroffene
Entscheidung für ihn verbindlich. Auch geht die Gefahr etwaiger Mängel auf ihn über. Dies ist nicht der Fall,
wenn diese erst in der sich anschließenden Bearbeitung durch den AN entstehen.
(2) Der AG hat zu prüfen, ob die Leistung/Lieferung vertragsgemäß ist. Offensichtliche Mängel sind innerhalb von
8 Tagen ab Erhalt der Leistung/Lieferung schriftlich anzuzeigen.
(3) Die Qualität von Außenaufnahmen ist stark vom Wetter abhängig.
(4) Bei farbigen Reproduktionen in allen Herstellungsverfahren können geringfügige Abweichungen vom Original
nicht beanstandet werden. Das Gleiche gilt für technisch bedingte Abweichungen des Endproduktes von
sonstigen Vorlagen (z.B. von Probedrucks).
(5) Werden an der Lieferung/Leistung Veränderungen durch den AG oder auf seine Veranlassung durch Dritte
vorgenommen, haftet der AN nicht. Dies gilt nicht, wenn der AG nachweisen kann, dass die Veränderungen für
Mängel oder Schäden nicht ursächlich sind.
(6) Hat der AN einen Mangel zu vertreten, stehen dem AG die gesetzlichen Mängelrechte zu. Mängel eines Teils
der Lieferung berechtigen nicht zur Beanstandung der Gesamtheit, es sei denn, dass eine Teillieferung für den
AG ohne Interesse ist.
§ 7 Haftung:
(1) Für Personenschäden haftet der AN unbeschränkt. Das gleiche gilt für sonstige Schäden, die dem AG infolge
einer vorsätzlich oder grob fahrlässig verübten Pflichtverletzung des AN entstanden sind. Für vertragstypische
Schäden, die dem AG durch wesentliche Vertragspflichtverletzung des AN entstanden sind, haftet der AN auch
dann, wenn ihm nur leichte Fahrlässigkeit zur Last fällt. Im Übrigen haftet der AN nicht für leichte Fahrlässigkeit.
Eine wesentliche Vertragspflicht im vorgenannten Sinne ist eine solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße
Durchführung des Vertrags ermöglicht und auf deren Einhaltung der AG regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
(2) Soweit die Haftung des AN nach Absatz (1) ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für seine
Arbeitnehmer, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Darüber hinaus gelten Ausschluss und Beschränkung für
Schadensersatzansprüche jeder Art.
§ 8 Schutzrechte Dritter:
(1) Der AG sichert zu, dass er berechtigt ist, die beauftragten Leistungen, insbesondere Aufnahmen durch den AN
durchführen zu lassen und diesem im Rahmen des Auftrags Daten und Texte zur Verfügung zu stellen. Wenn
hierbei Urheberrechte, gewerbliche Schutzrechte oder andere Rechte Dritter bestehen, obliegt dem AG die
Einholung der benötigten Rechte und Lizenzen im Sinne des Auftragsziels. Insbesondere hat er das
Einverständnis der abgebildeten Personen einzuholen.
(2) Sofern Dritte gegenüber dem AN Rechtsverletzungen geltend machen, wird er den AG hierüber unverzüglich
informieren. Bis zur Klärung der Angelegenheit durch diesen ist der AN berechtigt, die weitere
Auftragsausführung auszusetzen. Falls die Angelegenheit nicht geklärt werden kann, kann der AN nach
angemessener Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten und Ersatz der bis dahin gemachten Aufwendungen
beanspruchen.
(3) Der AG stellt den AN von jeglicher Haftung frei, wenn die Leistung bzw. Lieferung durch den AN die Rechte
Dritter verletzt. Dies gilt nicht, wenn auf Seiten des AN Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
§ 9 Urheber- und Nutzungsrechte:
(1) Der AN ist Urheber im Sinne des Urheberrechtes an allen gelieferten Leistungen (Hoch- und Luftbildern,
Panoramen, HDR, virtuellen Begehungen) inklusive zugrunde liegender Konzepte. Mit vollständigem Erhalt des
vereinbarten Honorars räumt er dem AG ein ausschließliches Nutzungsrecht im Rahmen des jeweiligen Auftrags
ein. Ihm selbst bleibt die Nutzung vorbehalten. Der AG kann das Nutzungsrecht auf Dritte nur dann übertragen
oder Dritten Nutzungsrechte einräumen, sofern der AN schriftlich zugestimmt hat.
(2) Jede Nutzung einschließlich der Übertragung ist nur gestattet unter der Voraussetzung der lesbaren
Anbringung eines vom AN vorgegebenen Urhebervermerks am oder im Bild.
(3) Der AG hat für jede Art der Veränderung des vom AN gelieferten Bild- bzw. Datenmaterials (z.B. für
Bearbeitung, Komposing, Erstellung eines neuen Werkes im Sinne des Urheberrechtes) die schriftliche
Zustimmung des AN einzuholen.
(4) Bei jeder unberechtigten, ohne Zustimmung des AN erfolgten Nutzung sowie bei unterlassenem,
unvollständigem, falschem oder falsch platziertem Urhebervermerk behält sich der AN Schadensersatzansprüche
vor.
§ 10 Sonstiges:
(1) Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
(2) Die Rechtsunwirksamkeit einer Bestimmung des Vertrags oder dieser AGB berührt die Rechtswirksamkeit der
anderen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich, eine unwirksame Bestimmung durch eine
wirksame Regelung zu ersetzten, die ihr im wirtschaftlichen Ergebnis am nächsten kommt und dem
Vertragszweck am besten entspricht.
(3) Soweit der AG Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist, ist Düsseldorf ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis
unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten.

Düsseldorf, 01.10.2012